Die Dienste Compilatio Magister und Magister+ ermöglichen die Durchführung einer Textanalyse der eingereichten Dokumente.
Je nach verwendeter Version können einige Funktionen variieren:
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In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf zwei Arten der Erkennung:
- Die Erkennung exakter Ähnlichkeiten und leichter Umformulierungen, die oft mit synthaktischem Ähnlichkeiten verbunden sind,
- Die Erkennung tiefer Umformulierungen, auch genannt semantisches Ähnlichkeiten.
Ziel ist es, das Funktionsprinzip dieser beiden Ansätze zu klären und das Verständnis der Analyseberichte zu erleichtern.
1. Syntaktische und semantische Ähnlichkeiten: Was sind sie und worin bestehen die Unterschiede?
Die Erkennung semantischer Ähnlichkeiten ist eine Funktion, die in Compilatio Magister+ verfügbar ist. Sie ergänzt die bereits in Compilatio Magister vorhandene Erkennung syntaktischer Ähnlichkeiten.
Ziel ist es nicht, die bestehende Analyse zu ersetzen, sondern tiefe Umformulierungen zu identifizieren: Passagen, die inhaltlich ähnlich sind, obwohl sie anders formuliert sind.
Compilatio basiert auf genauen technischen Entscheidungen. Bestimmte Schwellenwerte grenzen die Erkennung ein, um übermäßige Interpretationen zu vermeiden. Diese Funktion soll also nicht alles melden und kein automatisches Urteil abgeben.
Syntaktische Ähnlichkeiten
(Was Compilatio schon immer erkannt hat, heute in Compilatio Magister und Compilatio Magister+ enthalten.)
Syntaktische Ähnlichkeiten beziehen sich auf Kopieren und Einfügen und leichte Umformulierungen. Sie entsprechen den häufigsten Fällen.
Wenn Compilatio Magister oder Magister+ identische oder sehr ähnliche Wortfolgen in zwei Dokumenten erkennt, wird eine Ähnlichkeit gemeldet. Die Erkennung basiert also direkt auf den Wörtern und ihrer Organisation im Text.
Diese Art der Erkennung:
- ist immer aktiv,
- erfordert keine Konfiguration,
- funktioniert in allen analysierten Sprachen.
Sie ermöglicht es, direkte Wiederverwendungen schnell zu identifizieren, auch wenn einige Wörter geändert wurden.
Häufige Beispiele:
- Ein Passus, der wortwörtlich aus einer Quelle kopiert wurde,
- Ein Text, der dem Original sehr ähnlich ist, mit einigen Synonymen oder kleineren Anpassungen.
Diese Erkennung bildet die Basis der Analyse. Sie bleibt auch dann unerlässlich, wenn die Erkennung semantischer Ähnlichkeiten aktiviert ist.
Semantische Ähnlichkeiten
(die tiefe Umformulierung)
Hier zählen nicht mehr die Wörter, sondern der Sinn des Textes. Ein Passus kann als semantisch ähnlich betrachtet werden, auch wenn:
- die verwendeten Wörter unterschiedlich sind,
- die Struktur der Sätze verändert wurde,
- keine identische Wortfolge auf den ersten Blick erkennbar ist.
Diese Erkennung ersetzt nicht die syntaktische Analyse. Sie ergänzt sie, um Situationen zu kennzeichnen, die durch den Wort-für-Wort-Vergleich nicht immer erfasst werden können.
2. Wie funktioniert die Erkennung semantischer Ähnlichkeiten?
Es ist eine häufig gestellte Frage: Wie vergleicht man Texte, die nicht die gleichen Wörter verwenden?
Das Prinzip ist ziemlich einfach, zumindest im Allgemeinen. Jeder Abschnitt wird analysiert, um seinen Inhalt unabhängig von seiner Formulierung darzustellen.
Der Vergleich basiert dann auf der semantischen Nähe zwischen zwei Passagen. Wenn zwei Inhalte die gleiche Idee ausdrücken, wird die Erkennung sie näher zusammenbringen. Andererseits erscheinen unterschiedliche Inhalte weiter entfernt.
Dieser Ansatz basiert auf einem automatisierten Vergleich. Es handelt sich nicht um eine menschliche Lektüre oder eine pädagogische Interpretation.
3. Wie konfiguriert man die Erkennung semantischer Ähnlichkeiten?
Die Erkennung semantischer Ähnlichkeiten wird auf der Ebene des Administratorkontos konfiguriert. Der Administrator kann diese Funktion für die Benutzer des Kontos aktivieren, zulassen oder deaktivieren.
- Wenn die Erkennung semantischer Ähnlichkeiten aktiviert ist, wird sie automatisch berücksichtigt.
- Wenn sie zugelassen ist, können die Benutzer wählen, ob sie diese Funktion bei Analysen nutzen möchten oder nicht.
- Ist sie deaktiviert, steht sie nicht zur Verfügung, und die Benutzeroberfläche gibt den Grund dafür an.
Diese Einstellung ermöglicht es, die Nutzung der Erkennung zu regeln und Unklarheiten beim Starten einer Analyse zu vermeiden.
Auf der Benutzerseite können Sie die konfigurierten Erkennungsarten überprüfen und bei Bedarf anpassen.
4. Wie liest und interpretiert man die Ergebnisse im Analysebericht?
Der Analysebericht stellt verschiedene unterscheidbare Elemente dar. Ziel ist es, semantische Ähnlichkeiten hervorzuheben, nicht automatisch eine Schlussfolgerung zu ziehen.
Gesamtpunktzahl
Sie entspricht der Gesamtheit der im Dokument erkannten Ähnlichkeiten und berücksichtigt:
- syntaktische Ähnlichkeiten,
- semantische Ähnlichkeiten, wenn die Funktion aktiviert ist.
Diese beiden Arten von Ähnlichkeiten werden separat angezeigt, um die Lesbarkeit zu erleichtern.
Die Quellen und die interessanten Stellen
In der Liste der Quellen können einige Einträge mit semantischen Ähnlichkeiten verbunden sein. Visuelle Indikatoren ermöglichen es, diese leicht zu identifizieren.
Die interessanten Stellen markieren die entsprechenden Passagen im Dokument. Sie dienen als Lesereferenz und stellen an sich kein Urteil dar.
Vergleich von Angesicht zu Angesicht
Die Ansicht "Vergleich von Angesicht zu Angesicht" ermöglicht es, das analysierte Dokument mit einer Quelle zu vergleichen.
- Passagen in fetter Schrift entsprechen exakten Übereinstimmungen,
- Passagen nicht in fetter Schrift kennzeichnen eine semantische Paraphrase.
Beide können im gleichen Abschnitt erscheinen. Dies ist normal und spiegelt wider, wie der Inhalt umformuliert wurde.
5. Umschreibung und Übersetzung: Zwei verschiedene Fälle
Die Erkennung semantischer Ähnlichkeiten kann Ähnlichkeiten mit der Erkennung von Übersetzungen aufweisen. Es handelt sich jedoch um zwei verschiedene Situationen.
Eine Umschreibung bezieht sich auf einen Text, der in derselben Sprache umgeschrieben wurde, mit einer anderen Formulierung, aber einem gleichen Inhalt. Die Übersetzung bezieht sich auf einen Text, der von einer Sprache in eine andere übertragen wird und dabei eine ähnliche Bedeutung behält.
In den Berichten von Compilatio Magister+ werden diese beiden Arten von Ähnlichkeiten getrennt angezeigt, um die Interpretation zu erleichtern und Verwirrung zu vermeiden.
6. Warum werden einige Ähnlichkeiten nicht gemessen?
Um zuverlässige und aussagekräftige Ergebnisse zu gewährleisten, basiert die Erkennung semantischer Ähnlichkeiten auf genauen Schwellenwerten. Compilatio zeigt nur die Übereinstimmungen an, die einen pädagogischen oder analytischen Wert haben, und nicht alle möglichen Übereinstimmungen.
Diese Wahl soll die Lesbarkeit des Berichts erhalten und übermäßige Interpretationen vermeiden. In diesem Zusammenhang werden einige Ähnlichkeiten von der semantischen Erkennung möglicherweise nicht berücksichtigt. Dies stellt keinen Fehler dar, sondern entspricht der normalen Funktionsweise des Systems.
Die semantische Erkennung erfolgt nach einer ersten Analyse und wird nur auf die Hauptquellen angewendet. Es ist eine Mindestanzahl gemeinsamer Wörter erforderlich, um die Analyse zu starten. Unterhalb dieses Schwellenwertes wird die Quelle nicht berücksichtigt.
In der Praxis wird eine tiefgehende Umformulierung ohne geteilte Vokabeln oder nur in sekundären Quellen auftretend, möglicherweise nicht in den Ergebnissen erscheinen.
Diese methodische Wahl dient dazu, ein Gleichgewicht zwischen Präzision, Lesbarkeit und analytischer Relevanz zu gewährleisten.
7. Belangrijk om te onthouden
- syntactische overeenkomsten berusten op woorden
- semantische overeenkomsten hebben betrekking op betekenis
- semantische detectie vormt een aanvulling op de bestaande analyse, zonder deze te vervangen
- resultaten signaleren te analyseren zones, geen conclusies
- het rapport moet altijd in zijn context worden geïnterpreteerd
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